Sparkasse


Die Sparkasse war im Erdgeschoß des uns heute als Stadthaus bekannte Verwaltungsgebäudes untergebracht. Die Vergrößerung des Institutes und die notwendige Ausdehnung der städtischen Verwaltungsstellen erheischten den Neubau, als dessen Platz der dreieckige Komplex der abbruchreifen und dem Stadtbild sehr abträglichen Gebäude zwischen der seinerzeitigen Fleischergasse (Am Brückenborn) und der Bärholdgasse gewählt wurde. Der verhältnismäßig enge Raum war für den Architekten bestimmend, dem Sparkassengebäude seine Form zu geben. Da die Sparkasse, auf weite Sicht gesehen, allzu große Ausdehnungsmöglichkeiten in ihrem jetzigen Asyl nicht haben dürfte, steht immer wieder die Frage auf, ob der Sparkassenneubau an einem anderen geeigneten Platz nicht großzügiger hätte erstellt werden können. Die vor Durchführung des Baues aufkommenden Bestrebungen - es war sogar ein Bürgerausschuß zur Herbeiführung eines „Volksentscheides" gebildet worden - , den Abbruchplatz unbebaut zu lassen und als Anlage auszugestalten, waren zwar mehr von geschäftlichen Interesse geleitet, vielleicht aber hätte ihre Verwirklichung einer notwendig werdenden zweckmäßigen Sanierung der Innenstadt im Rahmen des Gesamtbebauungsplanes von Vorteil sein können.

1925 wurde der Bau des Sparkassenneubaus am damaligen Moltkeplatz vollendet.

 

1996 habe ich, selbst an der Rekonstruktion des Daches mit gearbeitet, die durch den Konstruktbau  Apolda  durchgeführt  wurde.